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Sensoren an Dingstiege/Dyckburgstraße

Mit einem gewissen Schmunzeln, aber auch Unbehagen haben wir vom Automobilclub Münster im ADAC heute die „Visualisierung“ des Amtes für Mobilität und Tiefbau gesehen. Zeigt es doch, wie man damit bewusst oder unbewusst die Entscheidungsträger durch eine solche Darstellung beeinflussen kann. Eine derartige Personendichte, wie zu sehen, kann man ansonsten wahrscheinlich nur auf der gesamten Dyckburgstraße erleben. Motorrad- und Radfahrer okay, ein einzelner querender Fußgänger okay. Aber woher kommt die Frau mit den Einkaufstüten und wo will der begleitete Rollstuhlfahrer bloß hin bzw. wo kommt er her? Den Trend, der Radfahrern ein „durchgängiges, zügiges Radfahren weitgehend“ ermöglichen soll, müssen jetzt Sensoren richten. Und dafür werden rund 130.000 Euro aufgewendet! Ob das bei den unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die vom normalen Fahrrad bis hin zum Pedelec und E-Bike erreicht werden, funktioniert, darf bezweifelt werden, abgesehen davon, dass die angehaltenen Kraftfahrzeuge unnötig die Luft durch Abgase belasten. Und selbst bei E-Fahrzeugen entsteht ungesunder Bremsenstaub.

Vorher

Quelle

Nachher

Quelle
Bericht aus der MZ vom 16.06.21

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