Die Eifel lebt wieder auf

Bereits letzten Mittwoch machten sich die ersten Helfer des Automobil-Club Münster im ADAC
(ACM) auf den Weg in die Eifel, um am Nürburgring das Saisonfinale der ADAC GT Masters zu
unterstützen. Nachdem die ursprünglich geplante Veranstaltung Anfang August wegen der
Flutkatastrophe abgesagt wurde, wagte der ADAC trotz der bekannten Wetterkapriolen am Ring
den Ersatztermin Anfang November. Es galt nun, das Fahrerlager aufzubauen und für
Coronakonforme Sicherheit zu sorgen. Ab Freitag waren dann mehr als 50 Helfer vor Ort, um den
Rennablauf und die Startaufstellung zu organisieren sowie die Sicherheit in der Boxengasse zu
gewährleisten. Eine besondere Herausforderung bei den GT-Masters ist der vorgeschriebene
Fahrerwechsel während des Rennens. Nach 13 Jahren, die die Helfer aber schon bei dieser Serie
aktiv sind, war die Aufgabenstellung klar definiert und zu bewältigen. Besonders spannend und
hart umkämpft war der Fight um die Meisterschaft, die noch drei Teams erringen konnten. Neben
fast 30 GT-Fahrzeugen gingen noch GT4-Fahrzeuge, Formel-4-Renner und die relativ seriennahen
Tourenwagen der TCR an den Start. Am Samstag bei kühlen Temperaturen, aber strahlendem
Sonnenschein und blauem Himmel, wohingegen der Sonntag mit Nebel und Verzögerungen
startete, was in der Eifel aber nichts Besonderes ist. Nach einem Unfall kurz nach dem Start wurde
das Rennen unterbrochen. Dadurch blieb die Spannung aber bis zum Schluss bei packenden Fights
erhalten. In der GT4-Meisterschaft gab es für Münster einen zusätzlichen Erfolg, denn das Team
Schrey/Piana mit dem BMW Hofer by Bonk Motorsport sicherte sich im letzten Rennen die
Meisterschaft. Somit war Münster doppelt gut vertreten und die Helfer machten sich zufrieden auf
den Heimweg.

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