Unfall Verkehrsversuch Neubrückentor!

Mit Bestürzung haben wir durch den Bericht erfahren, dass der angeführte Unfall schwerere Folgen hatte als es in der bisherigen Berichterstattung erkennbar war. Anscheinend ist es nur dem Zufall, das zwei Ärzte direkt vor Ort waren, zu verdanken, dass nicht noch schlimmere Folgen eingetreten sind. Das mangelnde Interesse von Politik und Verwaltung am Befinden der Verletzten könnte man als Angst vor einem Schuldeingeständnis werten. Der Automobil-Club Münster im ADAC (ACM) hatte bereits im Oktober 2018, als die Überlegungen des Planungsausschusses öffentlich wurden, in der Ordnungspartnerschaft „Sicher durch Münster“ dringend davor gewarnt, diesen Versuch zu starten. Insgesamt waren vier Übergänge mit rund 900.000 Euro geschätzten Kosten im Focus. Nun ist der erste so richtig „in die Hose gegangen“ mit einigen Verletzten und rund 120.000 Euro überflüssigen Kosten. Hoffentlich bleibt es dabei. Die Ordnungspartnerschaft ist im Arbeitskreis 3 mit engagierten Vereinen und qualifizierten Vertretern aus Versicherungen und Verkehrsorganisationen wie z. B. der DEKRA vertreten, deren Meinung von Politik und Verwaltung auch entsprechend gewürdigt werden sollte und muss. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass dies nicht der Fall ist und diese Partnerschaft zu einer Alibifunktion verkommt. Bedingt durch die Coronapandemie konnten seit nunmehr zwei Jahren keine Sitzungen und der notwendige Gedankenaustausch stattfinden. Und auch Planungen zu Plakataktionen wurden trotz entsprechenden Budgets von der Verwaltung blockiert. So geht man mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern nicht um!

   

Quelle: Westfälische Nachrichten
Bericht aus der MZ 26.01.22
Bericht aus der WN 26.01.22

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