Man muss sich schon wundern, was in Münster alles möglich ist. Das fragt sich der Automobil-Club Münster im ADAC anlässlich des „Parking-Day“, über den nun tagesaktuell berichtet wird und der am 18.9. nachmittags veranstaltet wurde. Da wird eine stark befahrene vierspurige Hauptverkehrs-achse in der Innenstadt über mehrere Stunden gesperrt, damit rund 60 Gruppen mit verschieden-sten Interessen ihre sicherlich berechtigten Themen auf der Straße vortragen können. Wie konnte es zu einer solchen Genehmigung kommen? Warum wird dazu nicht auf den Schlossplatz verwiesen? Wer muss diese Behinderungen und Umwegfahrten, die auch zusätzliche Abgase produzieren und den ÖPNV ebenfalls betreffen, denn verantworten? Gleichzeitig erscheint in der Presseberichterstattung ein Bericht über das Verhalten der Autofahrer auf dem nun gesperrten Lindberghweg. Vielleicht könnte man dieses Verhalten dann mit dem Titel „Driving Day“ legalisieren bzw. als Protest gegen die Sperrung verstehen? Münster steckt voller Merkwürdig-keiten und es werden leider immer mehr.





