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Unfähigkeit oder Gleichmut?

Diese Frage stellt man sich beim Automobil-Club Münster im ADAC (ACM) bei der Beobachtung des Bereiches Angelmodder Weg/Höhe Hof Vornholt. Bereits seit rund 3 Jahren gibt es dort im Bereich der Bachunterquerung in stadteinwärtiger Richtung am Fahrbahnrad eine Absenkung, die seitdem durch rotweiße Warnbaken „abgesichert“ wurde. Immer wieder war festzustellen, dass die Warnbaken umgekippt wurden. Die Zahl der beschädigten oder abgefahrenen rechten Außenspiegel kann nur erahnt werden. Bereits im Januar wurde das Amt für Mobilität und Tiefbau angefragt, wann endlich mit einer Behebung dieser Beeinträchtigung zu rechnen sei. Auch der Bezirksbürgermeister der BV Südost wurde informiert. Es sei nunmehr eine Planung für einen neuen Durchlass vorhanden, jedoch könne noch kein Zeitpunkt für die Instandsetzung genannt werden, war die unbefriedigende Antwort. Vor wenigen Tagen nun wurde auch das stadtauswärtige Geländer beschädigt und auch hier wurden rotweiße Warnbaken aufgestellt. Nach Auskunft des Bauhofes soll jetzt kurzfristig diese Gefahrenstelle bzw. der Engpass provisorisch durch Leitplanken gesichert werden. Inwieweit hierdurch die Durchfahrtsbreite noch mehr beeinträchtigt wird, ist noch zu prüfen. Bekanntermaßen handelt es sich beim Angelmodder Weg um eine stark befahrene Ein- und Ausfallstraße mit ÖPNV und der ACM fragt sich und die Verantwortlichen, wieso es mehr als drei Jahre dauert, um hier eine vernünftige und dem Verkehrsaufkommen entsprechende Instandsetzung durchzuführen. Finanzielle Gründe dürften bei den Ausgaben im sechsstelligen Bereich für andere Verkehrsbereiche keine Gründe spielen. Man gesteht zwar ein, das auch ohne Baken der Querschnitt der Fahrbahn recht schmal ist, jedoch scheint dies trotz der Belastung kein Grund zu sein, hier schnell zu handeln, obschon die neue Planung eine Verbesserung verspricht.

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