Im Dezember hat die Politik beschlossen, die Parkgebühren in der Innenstadt um rund 40% zu erhöhen, was zu rd. 600.000 Euro Mehreinahmen führen soll. Ob dies tatsächlich erreicht werden kann, hängt von der Reaktion der Autofahrer ab. Ob diese da mitspielen oder die Innenstadt meiden und lieber auf der grünen Wiese ihre Einkäufe tätigen bleibt abzuwarten. Die Reaktion der Geschäftsleute ist hier bereits eindeutig. Nun steht der nächste Schritt des „Abmelkens“ an. Sowohl im Bereich Pluggendorf als auch im Erphoviertel werden Anwohnerparkzonen eingerichtet, die der Verwaltung erhebliche Einnahmen bescheren sollen. Die BV Mitte hat mehrheitlich beschlossen, die drastisch angestiegenen Kosten (von 17 auf 260 Euro) auch dort anzuwenden, so der Automobil-Club Münster im ADAC in einer Pressemitteilung. Im nächsten Jahr rechnet man mit rund 500.000 Euro, die hinzukommen sollen. Hinzu kommen noch die ebenfalls drastisch gestiegenen Einnahmen durch die Verkehrsüberwachung, die in zwei Jahren von rd. 5 Mio Euro auf mehr als 11 Mio Euro gewachsen sind. Bei dieser Entwicklung kann man sich nur fragen: Quo vadis Münster?





